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01. September 2018 (Samstag)
14:00 Uhr
02. September 2018 (Sonntag)
13:00 - 20:00 Uhr
09. September 2018 (Sonntag)
14:00 Uhr

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Der Jenischparkverein stellt Ihnen eine Auswahl seiner Projekte vor. Haben Sie weitere Anregungen, möchten Sie ein Projekt durch ihre Mitarbeit oder eine Spende unterstützen? Dann treten Sie mit uns in Kontakt.

Aktuelle Projekte

Auf neuen, alten Wegen

Neue Wege

Der Bäckerweg im Südosten des Parks, benannt nach dem ehemaligen Gasthaus an der Elbchaussee, sowie ein Teil des Fahrweges zwischen Jenisch Haus und Kaisertor wurden saniert. Möglich war dieses durch die Initiative des Vereins, die fachliche Beratung der Gartendenkmalpflege der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Mittel aus einer großzügigen Spende. Die Wege wurden ihrer ursprünglichen Lage entsprechend wiederhergestellt und veranschaulichen beispielhaft die Bedeutung der Wege in einem historischen Park.

Bäume im Pleasureground

Schnurrbaum

Der Pflanzenliebhaber Martin Johan Jenisch sammelte exotische Baumarten, die er in den Pleasureground im Norden des Jenisch Hauses pflanzte. Noch heute stehen hier Japanischer Schnurbaum, Schlitzbuche und der wahrscheinlich älteste Ginkgobaum Hamburgs. Kleine Keramikschilder weisen auf die sehenswertesten Bäume hin.

Alter Gehölzplan als PDF zum Download (974 KB).

Abgeschlossene Projekte

Neubau der Knüppelbrücke

Marode Knüppelbrücke

Die usrprünglich aus rohen Stämmen und Ästen gezimmerte "Knüppelbrücke" ist zu einem Wahrzeichen des Parks geworden. Sie wurde 1997 nach historischen Bildern wieder aufgebaut. Aber nach nur 15 Jahren war die Brücke erneut baufällig.

Der Verein konnte die Brücke nun Dank mehrer großzügiger Spenden im Jahr 2015 erneuern lassen - mit einer Stahlkonstruktion, die mit Knüppeln aus Robinienholz verkleidet wurde. So erhält die Brücke langfristige Stabilität, erscheint aber im Gewand des historischen Vorbilds.

Ein neues Haus für den Verein

Neues Vereinshaus

Im Jahr 2009 hatte die Stadt dem Verein das stark sanierungsbedüftige Parkwärterhaus am Kaisertor für 20 Jahre für Vereinszwecke überlassen, mit Option auf Verlängerung. 2010 starteten die Planungen für die denkmalgerechte Renovierung des Parkwärterhäuschens. Im Frühjahr 2011 konnte der Verein die Eröffnung feiern. Es wird seither für Vereinssitzungen, Vorträge und kleine Feiern genutzt.

Die Renovierung war nur durch die Unterstützung zahlreicher großzügiger Spenden möglich.

 

Das Parkwärterhaus im Jenischpark als PDF zum Download (104 KB)
Weblog zur Instandsetzung des Parkwärterhauses

Ein Sitzplatz unter alten Eichen

Im Schatten einer Baumgruppe beim Jenisch Haus genießen Parkbesucher heute wieder den Blick über den Park und die vorbeiziehenden Elbschiffe. Dank einer großzügigen Spende des Rotary Clubs Hamburg-Altona konnten im Jahr 2005 neue Bänke angefertigt und an diesem besonderen Ort aufgestellt werden. Mehr...

Ein Tor für den Kaiser

Kaisertor

Das Kaisertor an der Elbchaussee. Seit September 2005 strahlt das sanierte Kaisertor an der Elbchaussee wieder in hellem Sandsteingelb. Vor 100 Jahren hatte Baron Jenisch das neobarocke Eingangstor anlässlich eines Besuchs des Kaisers Wilhelm II bauen lassen. Zuletzt zerfiel diese Stück Parkgeschichte zunehmend. Der Verein Erhaltet Flottbek e.V. und die Stiftung Denkmalpflege konnten Spendenmittel in Höhe von 100.000 Euro für die umfangreiche Sanierung des Tores einwerben. Auch der Jenischparkverein unterstütze das Projekt und beteiligte sich mit einer Spende. Mehr...

Externe Projekte

Renaturierung der Flottbek im Jenischpark

Seit den 1960er Jahren fließt der obere Lauf der Flottbek durch zwei Rückhaltebecken. Damit wird das Fließgewässer vorrübergehend zum Stillgewässer. Das Wasser erwärmt sich, Algen vermehren sich und führen zu einer Trübung und Abnahme des Sauerstoffgehalts. Viele Wasserorganismen überleben diese plötzlichen Änderungen der Lebensbedingungen nicht und die Rückhaltbecken werden zur tödlichen Barriere. Um die Durchgängigkeit der Flottbek gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wiederherzustellen, verlegte der Bezirk Altona die Flottbek zurück in ihr ehemaliges Bachbett östlich der Becken. Somit können Fische und andere Wasserorganismen wieder ungehindert bachaufwärts wandern. Im Zuge der Maßnahmen wurde auch die Fußgängerbrücke erneuert und erhielt einen größeren Durchlass.

Ein Museum für Eduard Bargheer

Die Gartenbauabteilung des Bezirksamtes Altona zog 2008 aus den Gebäuden am Hochrad 75. Nun nutzt die Eduard-Bargheer-Stiftung das Gebäude als Museum, um das Werk des Hamburger Künstlers Eduard Bargheer (1901-1979) zu zeigen. Bargheers Lebensumstände, seine Jugendzeit in Finkenwerder, seine frühen Reisen und die Begegnung mit dem Süden bildeten einen Erlebnisfundus, aus dem er als Maler immer wieder schöpfte, bis er sich in der NS-Zeit nach Italien zurückzog. Die Aufenthalte auf Ischia, aber auch Reisen nach Afrika haben das Werk des Künstlers in besonderer Weise geprägt. Bargheer lieferte einen wichtigen Beitrag Hamburgs zur Malerei der Moderne im 20. Jahrhundert.