Aktuelles

Das neue Jahr startet am 12. und 26. Januar 2012 mit dem dem zweiteiligen Vortrag von Karl-Heinz Schult zum Leben von Martin Johan Rücker Freiherr von Jenisch. mehr...

 

Der Umbau des Pförtnerhäuschens an der Elbchausee ist abgeschlossen. Wir freuen uns, dass wir das Haus nun für Vereinssitzungen, kleine Ausstellungen und Veranstaltungen nutzen können. Alle Mitglieder und Interessierte laden wir am Sonntag, den 22. Januar 2012 herzlich zum Neujahrsempfang ins Pförtnerhaus ein. mehr...


Herzlich Willkommen

Über Ihr Interesse am Jenischpark freuen wir uns. Entdecken Sie den Park von einer neuen Seite. Wir informieren Sie über die Projekte und das vielfältige Veranstaltungsprogramm des Vereins der Freunde des Jenischparks e.V.

Ein Park an der Elbe

Von 1785 bis 1828 schuf Caspar Voght die „ornamented farm“ von Klein Flottbek als Einheit von Landwirtschaft und Parkanlagen. Der südlichsteTeil, der Süderpark und heutige Jenischpark, wurde 100 Jahre lang vonder Familie Jenisch als großbürgerlicher Sommersitz gestaltet undgepflegt, dann 1927 von der Stadt Altona gepachtet und 1939 von derStadt Hamburg erworben. Die anderen Teile des Ensembles sind inzwischenSport- und Wohnanlagen. Ein Teil des ehemaligen Westerparks wurde voreinigen Jahren wieder zur Parkanlage umgestaltet. Der Jenischpark stehtheute unter Denkmalschutz. Auf einem interaktiven Plan erfahren Siemehr zu den Sehenswürdigkeiten des Parks.
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Freunde des Jenischparks e.V.

Einiges ist auf den Weg gebracht, vieles ist noch zu tun. Der Vereinder Freunde des Jenischparks initiiert und unterstützt seit einigenJahren Projekte zur Wiederherstellung der historischen Parkanlage.

Die alten Blutbuchen am Jenisch Haus müssen fallen

Manche Bäume sind älter als der Park und mittlerweile altersschwach und krank. Im Naturwald dürfen sie fallen. Ihr Totholz ist Lebensraum für viele Pilze und Insekten. Im Park könnten sie jedoch Menschen erschlagen und müssen vor dem Sturz kontrolliert gefällt werden.
Das wird in den nächsten Jahren auch einige der uralten Eichen im Jenischpark betreffen. Besonders gefährdet sind aber die Blutbuchen. Vor gut 160 Jahren, bald nach dem Bau des Jenischhauses, wurden sie zu einem rotlaubigen Dreieck um die Große Wiese gepflanzt. Die Blutbuche am Ostrand der Wiese starb vor drei Jahren. An ihrer Stelle pflanzte der Verein eine junge Blutbuche nach. Dasselbe geschah vor längerer Zeit im Südwesten der Wiese. Nun sind die beiden Blutbuchen zwischen der Baron-Voght-Straße und Jenischhaus betroffen.
„Blutbuchen" sind als Sämlinge oder als veredelte Exemplare im Handel. Rotbuchen sind von Natur aus grünlaubig, haben aber manchmal rotlaubige Sämlinge, die über den Sommer ihre dunkelrote Farbe verlieren. Es gibt aber auch Sorten, die das ganze Jahr über dunkelrot sind. Diese lassen sich in der Regel nur über Veredelungen vermehren. Dunkelrote Reiser werden dabei auf eine geegnete Unterlage gepfropft und entwickeln sich zu mächtigen Bäumen mit dunkeroten Kronen. An den Veredelungs-Stellen bilden sich am Stamm mächtige Wülste, in die man dieses oder jenes hineinsehen kann. (Harald Vieth bezeichnete in seinem Buch über Hamburger Bäume die beiden Jenischhaus-Blutbuchen als „Mann" und „Frau".)
Aber in den Veredelungs-Wülsten greift der Brandkrusten-Pilz an, wächst in den Stamm hinein, zerfrisst ihn und bringt ihn schließlich um. Der befallene Baum kann dann ohne weitere Vorwarnung umstürzen. Deshalb musste eine der beiden Blutbuchen kürzlich gefällt werden. Aber auch hier wird es natürlich junge Ersatzbäume geben. 

Ein neues Museum für Eduard Bargheer

Die Gartenbauabteilung des Bezirksamtes Altona ist seit 2008 aus den Gebäuden am Hochrad 75 ausgezogen. Nach einem Interessenbekundungsverfahren steht nun fest, dass die die Eduard-Bargheer-Stiftung die Gebäude als Museum nutzen wird. Mit Unterstützung der Stiftung Hermman F. Reemtsma und einem beauftragten Architekten wurde ein Nutzungskonzept erstellt sowie ein das Ensemble ergänzender Neubau entworfen. Das Konzept sieht auch einen Café-Betrieb vor. Die Planungen sichern die Möglichkeit, Vorschläge aus dem Parkpflegewerk, wie die Wiederherstellung des historischen Laubengangs oder des Pleasureground, anzugehen.